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Das Unglück von Fukushima und die Folgen für die Teewelt

Liebe PureTea-Geniesser,
angesichts der verheerenden Ausmaße der Katastrophe vom 11.März 2011 in Japan und dem damit verbundenen unermesslichen Leid der Menschen erschien es uns zunächst unangebracht, sich über japanischen Tee Gedanken zu machen. Da wir aber zu diesem Thema zahlreiche Anfragen unserer Kunden erhalten, haben wir im Folgenden die wichtigsten Fakten zusammengetragen.

Denn kein Tee-Produkt steht so sehr für Qualität und Genuss wie die grünen Teespezialitäten aus Japan. Doch seit dem Unglück in dem Atomkraftwerk im Norden des Landes tritt dieser Aspekt in den Hintergrund. Seitdem steht japanischer Tee auch für Strahlenangst. Während in Japan die Menschen nach über drei Monaten noch immer zwischen Bangen und Hoffen leben, fragen sich auch hier mittlerweile viele Verbraucher, ob sie noch ungefährdet grünen Tee aus Japan genießen können.
Diese Furcht vor Strahlen ist verständlich, aber ist sie auch berechtigt?

Kann Tee von PureTea infolge des Kernreaktor-Unglücks radioaktiv belastet sein? Diesbezüglich gibt es derzeit keinen Anlass zu Besorgnis.
Denn seit der Katastrophe stehen die japanischen Teehändler in der Verantwortung, ihren Tee vor der Ausfuhr auf radioaktive Rückstände zu überprüfen und für eine Einfuhr in andere Staaten deren Unbedenklichkeit lückenlos nachzuweisen. Wir kaufen grundsätzlich nur umfassend geprüfte, als unbedenklich bestätigte Ware bei ausgewählten Teehändlern, mit denen wir schon seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten. Zusätzlich unterziehen wir unseren japanischen Tee fortan eigenen Laborprüfungen. Bislang haben wir unter streng wissenschaftlichen Gesichtspunkten unsere Biotees selbst kontinuierlich auf Pestizidrückstände, Schwermetalle und Mikroben untersuchen lassen sowie darüber hinausgehend die Bodenzustände und die Auswirkungen weiterer Umwelteinflüsse analysiert.

Aufgrund der Lage werden wir nun fortan standartmäßig für unsere gesamten japanischen Teespezialitäten eine intensive Prüfung auf radioaktive Rückstände durchführen. Diese Überprüfung erfolgt durch das unabhängige Analyselabor PMA Peri Medizinische Analytik Sindelfingen GmbH. Das Analyselabor testet den Tee mit gammaspektrometrischen Verfahren auf Cäsium-134, Cäsium-137,Cobalt-60 und Iod-131. Bislang lagen alle Proben unter der Nachweisgrenze von drei Becquerel pro Kilogramm und sind damit absolut unbedenklich.

Das heißt, den hohen Qualitätsanspruch unserer Biotees sichern wir in Zusammenarbeit mit unserem Handelspartner zusätzlich durch eigene, unabhängige Überprüfungen. Durch diese lückenlose Qualitätssicherung stellen wir sicher, dass wir Ihnen hundertprozentig einwandfreien Tee anbieten können.

Aus welchen Region erhält Pure Tea seine japanischen Teespezialitäten?
Teekauf ist und bleibt Vertrauenssache! Deshalb erhebt PureTea die allerhöchsten Ansprüche an die Qualitätssicherung. Diese beinhaltet im Interesse unserer Kunden - und auch um eigenen, hohen Qualitätsstandards gerecht zu werden - die Gewährleistung eines stets sicheren Produktes. So bezieht PureTea seinen japanischen Tee bisher ausschließlich von Plantagen, die auf der südlichen Insel Kyushu in der Präfektur Kagoshima liegen bzw. aus der Umgebung von Uji stammen.

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So gewährleisten wir Ihnen nicht nur durch die strengen Qualitätsrichtlinien und unseren eigenen Laboruntersuchungen, sondern auch durch die Auswahl der Anbauregion ein Teeprodukt, welches Sie als Liebhaber hochwertiger japanischer Biotees stets unbedenklich genießen können.

Was sehen die Bestimmung der EU für die Einfuhr von japanischem Tee vor?
In der Europäischen Union gibt es eines der strengsten Lebensmittel-Gesetze weltweit. Aufgrund der Lage in Japan wurden am 25. März 2011 mit der EU Verordnung 297/2011 weitreichende Kontrollregelungen für die Einfuhr von Nahrungsmitteln aus Japan von der Europäischen Kommission in Kraft gesetzt, die mit sofortiger Wirkung von den Ländern umgesetzt wurden. Die Bestimmungen sehen vor, dass künftig aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes alle Lieferungen aus Japan an den Außenkontrollstellen der EU angehalten und überprüft werden. Für jede Sendung muss der Nachweis der japanischen Behörden vorliegen, aus dem hervorgeht, dass das Lebensmittel entweder vor dem 11. März geerntet oder verarbeitet wurde oder – falls das Lebensmittel aus den Präfekturen Fukushima oder aus einer Präfektur im Umkreis, namentlich Gunma, Ibaraki, Tochigi, Miyagi, Yamagata, Niigata, Nagano, Yamanashi, Saitama, Tokio, Kanagawa oder Chiba stammt – die geltenden EU-Grenzwerte nicht überschritten werden.

Dass heißt, Waren aus den betroffenen Regionen dürfen nur eingeführt werden, wenn ein Gesundheitszertifikat aus dem Herkunftsland Japan bescheinigt, dass keine erhöhte radioaktive Belastung vorliegt! Zusätzlich wird ein Teil dieser Sendungen von den Überwachungsbehörden der Mitgliedstaaten einer weiteren analytischen Kontrolle unterzogen.¹ Das bedeutet, Japanischer Tee der in Europa und damit bei uns in den Handel kommt, wurde noch nie so umfassend und lückenlos kontrolliert wie jetzt. Die Angst vor strahlendem Tee in deutschen Haushalten ist daher aufgrund der engmaschigen Importkontrollen unbegründet.

1 Quelle: BMELV

Wie stellt PureTea sicher, dass seine Tees auch in Zukunft unbelastet sind?
Um unseren Verbrauchern die höchstmögliche Sicherheit zu bieten, werden wir wie bisher auch in Zukunft nur Tee aus der südjapanischen Region Kyushu anbieten, vornehmlich aus der Präfektur Kagoshima. Dieses Anbaugebiet liegt rund 1400 Kilometer vom Unglücksort entfernt. Zusätzlich zu dem EU-Kontrollsystem wird die Ernte 2012 bei der Lieferung sowie vorab von uns auf radioaktive Rückstände durch ein unabhängiges Labor überprüft. Die ersten Ergebnisse der ersten Ernte aus 2012 liegen bereits vor und bescheinigen dem Tee aus der Region Kyushu und aus Uji eine hervorragende Qualität mit einwandfreien Analyseergebnissen ohne radioaktive Rückstände. Eine Langzeitprognose zur Sicherheit des Tees aus Japan ist aber derzeit nicht möglich. Wir können nur durch kontinuierliche lückenlose Qualitätssicherung dafür sorgen, dass Sie mit PureTea ein umfangreich kontrollierten Tee erhalten, den Sie bedenkenlos genießen können.

Wichtig ist, die weiteren Entwicklungen in Japan genauestens zu beobachten. Falls nötig werden wir - sollte es einmal nicht mehr möglich sein, ihnen ein hundertprozentig sicheres Produkt bieten zu können - daraus auch die Konsequenzen ziehen und Japanische Tees aus unserem Sortiment nehmen. Da stehen wir in der Verantwortung!

Wir hoffen, mit diesen Informationen zur Aufklärung der Lage und zu Ihrem Vertrauen in uns beigetragen zu haben. Sollten Sie weitere Fragen zu unseren japanischen Teespezialitäten haben, so können Sie diese nach wie vor gerne per E-Mail an uns richten. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen auch weiterhin noch viele Teetassen voller Genuss!

Ihr PureTea-Team
Andreas Brehm & Ralf Janecki

Über Pure Tea

Pure Tea, das sind wir: Andreas und Ralf. Und eine Überzeugung: Biotees der Spitzenqualität aus kontrolliert biologischem Anbau anbieten – ohne den Faktor Mensch aus den Augen zu verlieren. Begebt euch mit uns gemeinsam auf die Reise und entdeckt, was unseren Pure Tea ausmacht.

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Wir lieben Biotees, die ehrlich, authentisch und im Einklang mit der Natur hergestellt wurden. Einen solchen Biotee zu finden, ist heutzutage schon schwer genug. Darüber hinaus aber einen charaktervollen Tee der Spitzenklasse zu finden, der auch eine Geschichte mitbringt – das ist selten.

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