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Milch im Tee setzt Gefäß schützenden Wirkstoff Katechin außer Kraft


Milch im Tee macht dessen g�nstige Auswirkungen auf das Blutgef��system
zunichte. Das zeigt eine Studie der Charit� - Universit�tsmedizin
Berlin. Sie erschien am 9. Januar online im European Heart Journal.



�Dass sich Tee positiv auf das Gef��system auswirkt, ist inzwischen gut
belegt. Er kann zum Beispiel vor Gef��verkalkung und koronarer
Herzerkrankung sch�tzen sowie antioxidative und entz�ndungshemmende
Wirkungen haben�, erkl�rte Studienleiterin Verena Stangl von der Klinik
f�r Kardiologie und Angiologie am Campus Mitte. Die Untersuchungen an
gesunden Probanden h�tten nun ergeben, dass dieser Effekt ausbleibe,
wenn dem Getr�nk Milch hinzugef�gt werde.

F�r die Studie haben Testpersonen entweder schwarzen Tee ohne Milch oder mit einer in England �blichen Dosis Milch getrunken. Als Kontrolle gaben die
Wissenschaftler warmes Wasser. Jeweils eine Stunde vor und bis zwei
Stunden nach dem Verzehr nahmen sie am Unterarm Ultraschallmessungen
vor. Das Ergebnis: Nach dem Trinken von Wasser war keine Ver�nderung zu beobachten. Beim Genuss von Tee ohne Milch hingegen haben sich die
Arterien aller Versuchsteilnehmer erweitert. Enthielt der Tee Milch,
blieb diese Wirkung aus.

Ursache daf�r sind nach Angaben der
Arbeitsgruppe die Proteine in der Milch: Die sogenannten Kaseine seien
daf�r verantwortlich, dass das im Tee enthaltene Katechin nicht mehr
wirke. Diesem wird unter anderem eine antithrombotische und
antientz�ndliche Funktion zugeschrieben. Die Milch im Tee k�nnte
au�erdem die ebenfalls erwiesene Antikrebswirkung von Tee
beeintr�chtigen. Als n�chstes will die Arbeitsgruppe untersuchen, ob
gr�ner Tee aufgrund seines h�heren Katechingehalts Gef��e
wirkungsvoller sch�tzt als schwarzer Tee.


Quelle

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