Tee Lexikon «R»

Tee Lexikon «R»

 

Rauchtee aus China
Beim Rösten wird das Feuer unter den Röstpfannen mit harzreichen Hölzern geschürt, so dass der für diesen Tee typische Räucherwaren-Geschmack entsteht. Ein schwarzer Blatt-Tee mit großem, grobem Blatt und leichter Tasse.


Regentees

Tees, die während der Regenzeit im Anbaugebiet gepflückt werden. In Indien gehören dazu Darjeeling-Tees von September bis November, die Assam-Tees von Mitte September bis Dezember, die Dooars-Tees von September bis Dezember, die Terai-Tees von September bis Januar und südindische Tees von Juni bis August.


Rollen
Das maschinelle Rollen führt dazu, dass die Teeblätter an der Oberfläche aufgerissen werden. So gelangt Luft an die Zellsäfte, was für die Fermentation wichtig ist. Bei diesem Prozess entstehen die verschiedenen Blattgrade. Sie sind abhängig von der Stärke und Länge des Rollvorgangs.


Rooibush

Dieser Tee wird auch Rooibos oder Rothbush genannt und stammt von einem Strauch aus Südafrika.


Russland

In den wärmeren Zonen rund um das Kaspische und Schwarze Meer wird seit dem 19. Jahrhundert eine besonders gerbsäurearme Teepflanze angebaut. Russland entdeckte den Tee im Jahre 1638, als der Zar von einem mongolischen Fürsten einige Kisten Tee als Geschenk erhielt. Durch den Zaren Alexander wurde in Paris der "thé à la russe" bekannt, der in Wirklichkeit ein chinesischer Tee mit einem leicht rauchigen Aroma war. Die Russen übernahmen also den Teegenuss aus China, änderten aber die Zubereitung. Im 19. Jahrhundert wurde dann der Samowar erfunden, der heute noch genauso zur russischen Teestunde gehört wie früher. Die echten russischen Tees haben einen kräftigen, leicht blumigen Geschmack und eine dunkle Farbe. Sie sind gut für den Nachmittag oder Abend geeignet.