Japan
In Japan verbreitete sich der Tee schnell, nachdem er im 8. Jahrhundert durch buddhistische Mönche von China aus auf die Inseln gebracht wurde. Der erste Teegarten wurde an Japans größtem See, dem Biwa-ko, angelegt. Wichtigster Anbaubezirk ist Shizuoka, malerisch am Fuße des Fujijama, des heiligen Berges, gelegen. Fast die Hälfte der japanischen Teeproduktion wird dort gepflückt, insbesondere Sencha. Von großer Bedeutung sind auch Kagoshima auf Kyushu, sowie Kyoto mit dem Uji-Distrikt, der schon vor Jahrhunderten den berühmten Kaisertee lieferte und heute den Weltmarkt mit dem kostbarsten grünen Japan-Tee, dem Gyokuru, und den besten Senchas bedient. Japan produziert nur grünen Tee. Es werden die unter- schiedlichsten Qualitäten zu unterschiedlichsten Preisen hergestellt. Sencha ist nicht gleich Sencha, und ein guter Sencha kann die Qualität eines schlechten Gyokuru erreichen. Nur eine Regel gilt: Je dunkelgrüner die Blätter, um so höher die Qualität. Das gilt für Bancha, Sencha und Gyokuru.
Jasmin Tee
Ein zarter, nach dem Trocknen mit Jasminblüten versetzter Tee aus dem Foochow-Distrikt in China.